Vitalitätsimpuls - Existenz & Energie 
Großes Finale des Jahres der Technik in Duisburg
In Duisburg fand das große Finale des Jahres der Technik vom 18. bis 21. November 2004 statt. Die letzte Großveranstaltung mit dem Leitthema „Vitalitätsimpuls – Existenz & Energie“ gab zugleich Impulse für den Dialog zwischen Forschung und Öffentlichkeit über das Jahr 2004 hinaus.

Partner des Jahres der Technik in Duisburg war die Universität Duisburg-Essen.
| |


 

Tor zur Technik [mehr]
Technik-Rallye [mehr]
Der Energietunnel [mehr]
Die kleine Anfrage/"Leonardo" auf WDR 5 [mehr]
nanoTruck [mehr]
Technik-Vor-Ort-Programm Duisburg [mehr]
Pressekonferenz [mehr]
Abendveranstaltung [mehr]
Feuerwerk [mehr]
 

 Tor zur Technik 
 |  | 
 Das Tor zur Technik informierte auch in Duisburg über die vielseitige Welt der Technik.
|
Das Tor zur Technik - das Schaufenster zu Technik-Highlights - präsentierte umfassende Informationen zum Wissenschaftsjahr in Deutschland: Mehr als 8.300 Besucherinnen und Besucher erkundigten sich über die Veranstaltungen in Duisburg und über Studien- und Ausbildungsplätze in technischen Berufen. Zu den Exponaten im Tor zur Technik zählten der bionische Schiffspropeller und das Modell einer Bioraffinerie.


 Die Technik-Rallye 
 |  | 
 Technik-Rallye: mit etwas Know-How gewinnen
|
Bei der Technik-Rallye im Atlantis Kindermuseum stellten rund 2400 Kinder und Jugendliche ihr technisches Geschick unter Beweis. Dabei waren Einfallsreichtum und Teamgeist gefragt. Wer sein Wissen und seine Kreativität richtig einsetzte, konnte tolle Preise gewinnen.

 Der Energietunnel 
 |  | 
 Wie funktioniert die Brennstoffzelle? Die Antwort gab es im Energietunnel des Zentrums für Brennstoffzellentechnik Duisburg.
|
Im ATLANTIS Kindermuseum erlebten Kinder und Jugendliche auch mit Auge, Ohr, Nase und Tastsinn die Energieleistung von 50 Watt: Im Energietunnel des Zentrums für Brennstoffzellentechnik Duisburg wurde die Funktion der Brennstoffzelle erläutert. An praktischen Versuchsaufbauten testeten die Kinder und Jugendlichen, wie groß der Aufwand zur Erzeugung von Energie ist.

 Die Kleine Anfrage 
Warum können wir oben und unten problemlos unterscheiden, verwechseln aber manchmal rechts und links? Warum können einige die Zunge rollen und andere nicht? Welche Temperatur herrscht in einem Vakuum? Antworten dazu gibt das WDR-5-Wissenschaftsmagazin „Leonardo“ immer donnerstags in der „Kleinen Anfrage“. Beim Jahr der Technik präsentierten zwei Leonardo-Autoren spannende Fragen. Kinder und Jugendliche rätselten mit und für die besten Antworten gab es – mit etwas Glück – einen Preis.


 nanoTruck 
 |  | 
 Spannende Exponate im nanoTruck
|
Mit dem nanoTruck in die Welt der kleinsten Teilchen reisen: Im Jahr der Technik fuhr der nanoTruck durch ganz Deutschland und präsentierte auch auf seiner Station in Duisburg das Thema Nanotechnologie auf anschauliche Art und Weise. Es wurden unter anderem Voträge gehalten und wer Fragen hatte, konnte sich wie immer an die Wissenschaftler im Truck wenden. 2450 Menschen besuchten den Truck in Duisburg.


 Technik-Vor-Ort-Programm 
 |  | 
 Die Mission 2 der mission possible: Brennstoffzellentechnik - Statt Abhängigkeit vom Erdöl
|
Zu den Höhepunkten gehörte das Technik-Vor-Ort-Programm: Die Universität Duisburg-Essen veranstaltete am 18.11.2004 einen Tag der Technik für Schülerinnen und Schüler ab der zehnten Klasse. Unter dem Motto „mission possible“ lösten die Jugendlichen verschiedene Aufträge.
Bei den insgesamt 16 Missionen gewannen sie etwa einen Einblick in die Nanotechnologie, die Brennstoff- oder Kommunikationstechnik. Erst bekamen die Schülerinnen und Schüler Hintergrundinformationen zum jeweiligen Thema – danach lösten sie die Mission.
Bei der Mission „Mensch-Computer – Interaktion der Zukunft“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler beispielsweise mit Sprachkommunikation und Informationsvisualisierung auseinander. Bei der Mission „Mechatronik – Macht Produkte intelligenter“ informierten sie sich unter anderem über denkende Autos. Abgerundet wurden die Eindrücke durch Besuche in Unternehmen der Umgebung, in denen die Jugendlichen verschiedene Ingenieurberufe erlebten. Neben der Universität Duisburg-Essen boten Unternehmen und Verbände aus der Region noch weitere Veranstaltungen im Rahmen des Technik-Vor-Ort-Programms an.


 Die Pressekonferenz am 18.11.2004 in der Dampfgebläsehalle im Landschaftspark Nord, Duisburg 
 |  | 
 Die Teilnehmer der Pressekonferenz: Der Moderator der Pressekonferenz Dr. Ziegler (BMBF), Bundesministerin Edelgard Bulmahn (BMBF), Dr. Willi Fuchs (VDI) sowie Prof. Dr. Joachim Treusch (Wissenschaft im Dialog).
|
Auf der Abschlussveranstaltung des Jahres der Technik zogen Bundesministerin Edelgard Bulmahn, BMBF, Dr. Willi Fuchs, VDI, sowie Professor Dr. Joachim Treusch, Wissenschaft im Dialog, als Vertreter der Trägerorganisationen eine positive Bilanz:
Edelgard Bulmahn, Bundesministerin für Bildung und Forschung: „Innovative Technik made in Germany ist eine der wichtigsten Faktoren für gesellschaftlichen Fortschritt. Sie ermöglicht wirtschaftliches Wachstum, schafft neue Arbeitsplätze und sichert unseren Lebensstandard. Der Bedarf
an Nachwuchskräften in allen technischen Berufen ist groß. Mit dem Jahr der Technik haben sich Unternehmen, Verbände und Forschungsorganisationen in noch nie dagewesenen Umfang gemeinsam eingebracht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mehr als 1,1 Millionen Menschen haben die Veranstaltungen des Jahres der Technik besucht. Gerade in technischen Berufen haben wir einen großen Bedarf. Im Jahr der Technik ging es darum, gerade junge Leute für Technik zu begeistern. Seit dem Start der Wissenschaftsjahre im Jahr 2000 sind die Studienanfängerzahlen in den Ingenieurwissenschaften um fast 40 Prozent gestiegen. Das zeigt: Das Interesse an Wissenschaft, Forschung und Technik ist da und wächst. An diesen Erfolg wollen wir im Einstein-Jahr 2005 anknüpfen. “
Wie der öffentliche Meinungsdialog zu den Themen Technik und Innovation weitergeführt wird, erläuterten Dr. Willi Fuchs und Prof. Dr. Joachim Treusch:
Dr. Willi Fuchs, Direktor und geschäftsführendes Mitglied des Präsidiums des VDI, betonte das Engagement der Verbände über das Jahr der Technik hinaus: „Der Tag der Technik 2004, den die technisch-wissenschaftlichen Verbände im Juni in Düsseldorf organisierten, zog mehr als 20.000 Menschen an – trotz strömenden Regens. Dieser Erfolg soll fortgesetzt werden. Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass sich die technisch-wissenschaftlichen Verbände dazu entschlossen haben, den Tag der Technik über das Jahr der Technik hinaus in den nächsten Jahren weiter zu veranstalten. Am 17. und 18. Juni 2005 findet der deutschlandweite Tag der Technik statt."
Professor Dr. Joachim Treusch, Vorsitzender des Lenkungsausschusses der Initiative Wissenschaft im Dialog: „Fünf Jahre der Wissenschaft – vom Jahr der Physik 2000 bis zum Jahr der Technik 2004 – sind eine Erfolgsgeschichte für die Initiative Wissenschaft im Dialog und ihre Partner. Am Ende dieses Jahres wird die Zahl der aktiven Teilnehmer am Dialog mit der Technik die Mil-lionengrenze weit überschreiten. Das Technikschiff hatte 75.000 Besucher in ganz Deutschland, in Stuttgart kamen weit über hunderttausend interessierte Erwachsene und Kinder, die Fantasiemaschine wurde von über vier Millionen Fernsehzuschauern bewundert. Das Einsteinjahr 2005 bietet eine neue, doppelte Chance: Über die Person des Jahrhundertwissenschaftlers, den jeder kennt, werden noch mehr Menschen angesprochen und dies weit über die Physik hinaus.“


 Abendveranstaltung in der Dampfgebläsehalle 
Fördert Wissenschaftskommunikation den Meinungsaustausch zwischen den Institutionen und den Bürgern oder ist sie bloßes PR-Instrument der Forschung, Wirtschaft und Politik? Welche Erfolge wurden in Deutschland durch Wissenschaftskommunikation schon erzielt und was muss sich ändern?
Diese und andere Fragen wurden auf der Podiumsdiskussion im Jahr der Technik 2004 erörtert von:
• Bundesministerin Edelgard Bulmahn, Bundesministerium für Bildung und Forschung
• Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer Gesellschaft
• Prof. Dr. Ekkehard D. Schulz, Vorstandsvorsitzender von ThyssenKrupp
• Prof. Dr. Gerold Wefer, Universität Bremen, Preisträger des Communicatorpreises 2001
• Joachim Müller-Jung, Wissenschaftsjournalist FAZ
Moderiert wurde die Veranstaltung von Astrid Frohloff, ehemalige Sat1-Nachrichtenmoderatorin.
Die Podiumsdiskussion wurde von ntv für die Sondersendung zum Jahr der Technik aufgezeichnet und am selben Abend ausgestrahlt.


 Feuerwerk 
 |  | 
 Die Jahr-der-Technik-Schrift als Feuerwerk
|
Abgerundet wurde der Abend mit einem Feuerwerk auf der Bühne. Dabei sprühte das Logo des Jahres der Technik Funken und ging in den Schriftzug des nächsten Wissenschaftsjahres über: dem Einsteinjahr 2005.

|